Ein Urlaub auf Hiddensee wird vor allem für Naturliebhaber nicht langweilig werden. Die Insel gehört zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft und ist dessen größte Insel. Sie verbindet eine alte Kulturlandschaft mit den sogenannten Hungen, eine kaum berührte ursprüngliche Dünenheide.
Die Insel Hiddensee beheimatet eine große Anzahl wirbelloser Tiere, wie Muscheln oder Würmer. Dies hat unter anderem zur Folge, dass man auf Hiddensee eine grosse Artenvielfalt verschiedener Zugvögel vorfindet, da die wirbellosen Tiere diesen als Nahrung dienen. So befindet sich auf der Insel der bedeutendste Kranichrastplatz des Landes.
Die Südspitze der Insel, wie auch der Neue Bessin dürfen nicht betreten werden, da beide Gebiete der Insel zur Schutzzone Eins des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft gehören. Die Gemeinde Hiddensee ist in vier Ortsteile getrennt. Zu den Ortsteilen gehört Grieben, welches als das älteste und kleinste Dorf auf Hiddensee gilt. Sehenswert ist vor allem der Ortsteil Kloster, der seinem Namen von einem ehemaligen Kloster der Zisterziensern erhalten hat. Das Kloster stand in diesem Gebiet in der Nähe des Hafens zwischen den Jahren 1296 und 1536. Nach der Reformation wurde es aufgelöst.